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DIE LETZTE KARAWANE
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Reisefhrer: (Seine Stimme klingt etwas heiser, mde, doch da ist ein Hauch von etwas Vergessenem, das an die Oberflche steigt.) "Ja... Ich erinnere mich an diesen Ort. Ich kann nicht genau sagen, wann das war... Das Leben in den Sanden zhlt die Tage nicht so wie das der Sesshaften. Aber ich erinnere mich... An die Umrisse. An die Luft... Sie war anders. Oder vielleicht war ich anders.

Reisefhrer: "Hier war... etwas. Etwas, das seine Spuren hinterlassen hat. Selbst die Sande, die alles auslschen wollen, konnten es nicht ganz tun. Es ist, als ob... als ob die Zeit hier langsamer wurde, um... ein Gefhl zu bewahren. Ein Gefhl, das ich vergessen hatte. Aber es ist hier. Ich kann es fhlen.

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Reisefhrer: (Seine Stimme wird schrfer, seine frhere Zuversicht ist verschwunden) "Nein... Das kann nicht sein. Ich... Ich habe es gesehen. Hier. Genau hier, wo wir stehen. Eine breite, stabile Brcke. Aus Stein. Die ber diesen... diesen Abgrund fhrte.

[Er zeigt nach vorn, dorthin, wo der Abgrund und die Brcke sein sollten. Doch dort ist nur eine flache, tafelartige Sandflche, ohne den geringsten Hinweis auf eine Vertiefung. Der Fhrer fhrt zurck, seine Augen weiten sich.]

Reisefhrer: "Die Brcke... Sie war da. Ich erinnere mich, wie ich darberging... mit einer Last. Bin immer hier vorbeigekommen. Sie war... sie war hier. Immer.

[Er blickt sich erneut um, jetzt mit Panik in der Stimme. Er erkennt, dass sein Gedchtnis, das noch vor einem Augenblick zuverlssig schien, ihn im Stich lsst. Oder vielleicht hat sich die Wirklichkeit auf grausamste Weise verndert.]

Reisefhrer: "Ich... Ich wei nicht, was das ist. Die Sande... sie knnen tckisch sein. Aber das hier... So etwas habe ich noch nie gesehen. Die Brcke... ist verschwunden. Zusammen mit der Strae. Und ich... ich habe mich geirrt. Dieser Weg... er fhrt in die falsche Richtung. Oder er fhrt an einen Ort ohne Wiederkehr.

[Er sieht dich an, und sein Blick verrt seine eigene Hilflosigkeit und vielleicht ein wenig Schuld. Er wendet den Blick ab, als knne er deinen Schock oder deine Anschuldigung nicht ertragen.]

Reisefhrer: "Ich kann euch nicht mehr helfen. Ich wei nicht, was das fr ein Ort ist. Vielleicht ist er verflucht. Vielleicht ist es eine Falle. Ich... Ich werde meinen eigenen Weg gehen. Was euch betrifft... Ich wnsche euch nur Glck. Ihr werdet es brauchen.
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[Der Fhrer tritt beiseite, und seine Gestalt verliert sofort ihre Festigkeit. Er verschwindet nicht ber dem Horizont  er zerfllt buchstblich zu trockenem Staub, der sich sogleich in der heien Luft auflst. Wo er noch vor einer Sekunde stand, ist jetzt nichts mehr.]

Ich: "Na, das wars dann wohl. Mein Fhrer hat beschlossen, dass es als Fata Morgana deutlich lukrativer ist, als als Fhrer zu arbeiten.

[Ich trete an den Rand einer Klippe, die dort gar nicht sein drfte. Der Sand fliet glatt in die Leere, als htte jemand vergessen, den Rand der Welt zu zeichnen.]

Ich: "Also haben wir wohl schon eine ganze Weile meiner eigenen Vorstellung hinterhergelaufen? Lustig. Die ganze Woche habe ich seinen Geschichten zugehrt, sein Essen gegessen und sogar meine Zukunftsplne mit ihm geteilt  und am Ende war er nur ein Echo dessen, was ich in dieser Wste sehen wollte.

[Ich stoe mit dem Stiefel leicht gegen den Rand des Abgrunds und sehe zu, wie Erdklumpen hinabfliegen und im Schweigen verschwinden.]
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Ihr solltet an diesem Ort ein Lager errichten. Ihr knnt euch fr eine von zwei nahe gelegenen Oasen entscheiden:

Erste Oase: 

<usericon:1,47,130>

Zweite Oase: 

<usericon:1,161,155>

Whrend ihr darauf wartet, dass sich die Lage bessert oder ein weiterer Weg gefunden wird, msst ihr vier Sulen wiederherstellen, die einst einen Teil der zerstrten Brcke getragen haben.

Bitte bringt 10 Einheiten Stein zu jedem der folgenden Orte:

Erste Sulenplatzierung: 

<usericon:1,68,84>


Zweite Sulenplatzierung: 

<usericon:1,75,99>

Dritte Sulenplatzierung: 

<usericon:1,101,98>

Vierte Sulenplatzierung:

<usericon:1,113,86>

Ihr habt Zeit. Im Moment bedroht euch niemand. Ihr knnt das Lager aufschlagen oder die Sulen in der Reihenfolge wiederherstellen, die euch am besten passt.
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Alle vier Sulen wurden wiederhergestellt. Nun werden weitere Ressourcen bentigt, um die Brcke fertigzustellen.

Ihr msst Folgendes aus euren Lagerhusern sammeln:

100 Einheiten Rohstein
40 Einheiten bearbeiteten Stein
20 Einheiten Holz
Diese Materialien werden verwendet, um den Hauptteil der Brcke zu bauen, der diese Seite der Schlucht mit der anderen verbindet.

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Die Ressourcen wurden zur Baustelle geliefert! Die Arbeiter bereiten bereits alles fr die Arbeit vor  die Brcke wird so schnell wie mglich gebaut.

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Unsere Hnde tragen noch den Staub des behauenen Steins, und das Summen der vollendeten Arbeit erfllt unsere Ohren. Die Brcke ist gebaut, und der Weg nach vorn ist nun offen  gerade, einladend und leer. Aber lohnt es sich, einen Schritt zu tun? Wir haben so lange danach gestrebt, irgendwo in der Ferne anzukommen, dass wir nicht bemerkten, wie dieser Ort selbst Bedeutung gewann. Heimat ist kein Punkt auf einer Karte, den man erreichen muss, sondern ein Ort, an dem man sich entscheidet zu bleiben. Lasst die Brcke nur ein Denkmal unserer vergangenen Reise sein. Hier beginnt unser neues Leben.

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Im Sand, nahe der Leiche bei dem alten Baum an der Klippe, lag ein Brief mit folgendem Inhalt:

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Oh, meine geliebte Aisha, mein Mond und meine Sterne!

Wenn dich diese Zeilen erreichen, dann wisse, dass dein Ehemann und Vater, Amir, seine Pflicht bis zum Ende erfllt hat, wie unser Vater, der Prophet, es uns gelehrt hat. Wir standen hier auf diesem Isthmus und bewachten den Weg fr unsere Kriegerbrder, die sich auf den Feldzug vorbereiteten. Doch die Zeit verging, und der Feind  die Franken und Byzantiner  kam an unsere Mauern.

Die Schlacht war erbittert, der Boden vom Blut getrnkt. Viele unserer Brder fielen, und nun schreibe ich diese Worte, schwer verwundet, im Schatten dieses alten Baumes, mit Blick auf die sonnenbeschienenen Hgel, die uns so sehr an unser Zuhause in Damaskus erinnern. In der Ferne sehe ich die Schatten der Berge, die wir so sehr liebten.

Mein Herz schmerzt nicht wegen meiner Wunden, Aisha, sondern wegen des Gedankens, dass ich das Lachen unserer Shne nicht hren, die Wrme deiner Hnde nicht spren werde. Ich trume von unseren Hfen, vom Duft der Datteln und des Jasmins, und davon, wie wir zusammen unter den Sternen sitzen und Geschichten lauschen.

Ich bete zu Allah, dass er dich beschtze. Wenn das Schicksal gndig ist und jemand diesen Brief findet, gib ihn bitte meiner Aisha. Sag ihr, dass ich bis zu meinem letzten Atemzug an sie und unsere Kinder gedacht habe. Sag ihnen, dass Amir sie mehr als das Leben selbst liebte, mehr als alle Schtze dieser Welt.

Die Brcke, die wir schtzen sollten... sie ist vielleicht schon gefallen. Aber die Erinnerung an unser Zuhause, an dich, Aisha  diese Erinnerung ist ewig.

Mge Allah dich beschtzen.

Fr immer dein, Amir.

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Die Brcke ist vollendet. Die schweren Platten, so mhsam von unseren Hnden behauen, bilden das Fundament der berquerung und verbinden die Ufer, die lange getrennt waren. Es wirkt nun friedlich, doch diese Stille tuscht. Sie hallt von den Stimmen jener wider, die vor uns hier standen  der sarazenischen Krieger, fr die diese Klippen ihr letzter Widerstand waren. Sie gaben hier ihr Leben, um diesen bergang gegen die Franken und Byzantiner zu verteidigen, ohne je in ihre Heimat zurckzukehren.

Wir bauten die Brcke auf den Gebeinen derer, die sich nur eines ertrumt hatten  zurckzukehren.

Ich blicke auf das Pergament, das an den Wurzeln eines alten Baumes gefunden wurde. Amirs Handschrift zittert, doch jedes Wort spricht von grenzenloser Liebe fr diejenige, die ihn im fernen Damaskus erwartet. Er hat es nie geschafft. Er bleibt hier, fr immer, und bewacht diese Brcke mit seinem unsichtbaren Schatten.

Unser Zuhause ist nun hier, und wir knnten bleiben, geschtzt vor den Strmen der Welt hinter unseren neuen Mauern. Aber knnen wir Frieden finden, wenn wir wissen, dass jemandes letzter Wunsch unerfllt bleibt?

Der Bau ist vollendet, doch die Reise nicht. Der Weg nach Osten, nach Damaskus, ruft nun nicht mehr als Pilgerreise, sondern als Pfad der Erlsung. Wir werden diese Brcke nicht berqueren, um fr immer von hier zu gehen, sondern um wenigstens ein Stck von Amirs Seele heimzubringen. Wir werden zu Boten fr denjenigen werden, dessen Herz noch immer voller Hoffnung schlgt. Dies ist unsere neue Geschichte  eine Geschichte von Ehre, Treue und davon, wie selbst nach dem Tod die Liebe ihren Weg bis an die Schwelle finden muss.

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Also machte ich mich auf den Weg, um den Brief an den Empfnger in Damaskus zu berbringen

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Unsere Spher haben Abteilungen frnkischer und byzantinischer Truppen entdeckt. Ich denke, wir sollten uns beeilen und bereit sein, gegen sie zu kmpfen!

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Unser Held ist tot! Mission fehlgeschlagen!
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Unser Volk, das versuchte, all die Katastrophen zu berleben, die es getroffen hatten, war dazu nicht in der Lage. Mission fehlgeschlagen!
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